

OOP (Objektorientierte Programmierung) ist - neben der imperativen Programmierung und der funktionalen Programmierung - eines von drei "Programmierparadigmen". OOP hat sich weitestgehend in Form von Java und C# für große Softwareprojekte durchgesetzt. Vorteile bestehen darin, dass der Quellcode wartbar und pflegbar werden soll und somit die Wiederverwendung von Softwarekomponenten unterstützt werden soll. Des Weiteren sind mächtige Designwerkzeuge dazu in der Lage Quellcode aus grafischen Eingaben (UML-Diagrammen) automatisch zu generieren.
Die Objektorierung bringt die sog. "intrinsische Parallelität" mit, die insbesondere bei verteilten Anwendungen (über Netzwerke hinweg) große Programmiervorteile birgt.
Doch dort ist Vorsicht geboten: Konzeptionell unsaubere Arbeit produziert mindestens so qualitativ schlechten Quellcode wie der gern zitierte "Spaghetti Code" von Pascal-Programmen!
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