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Software als Service: SOA oder Dienst?

Der prozessorientierte Gedanke spukt bis in alle Ecken des Universums. Warum nicht auch im Softwarebereich? Man zerlege Software in Komponenten, die einzeln und verteilt im Netz ihre Aufgaben unabhängig voneinander erfüllen. Früher hieß das einfach "Dienst", z.B. FTP, SMTP, POP3, DNS, usw.


Heute hat sich das Rad weitergedreht und es wird eine SOA (Service Orientated Architecture) genutzt, um die Dienste via SOAP (Simple Object Access Porotokoll) oder durch andere Übertragungsstandards (WS*) zu nutzen. Die Neuerung besteht nun darin, diese Dienste hintereinanderzuschalten - zu orchestrieren. Dabei entsteht je nach Anwendung eine sehr hohe Komplexität durch parallel laufende Prozesse, insbesondere dann, wenn sie sich gegenseitig beinflussen können.


Diese Dienste werden durch Software abgebildet, die bei Bedarf benutzt werden können. Die Schnittstellenbeschreibung wird in einem genau spezifizierten Standard freigegeben, das Protokoll beschreibt den genauen Aufruf und die Berechtigungsinformationen. So wird - zumindest theoretisch - der Gedanke der Offenheit, Verteiltheit und Plattformunabhängigkeit verfolgt.



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