

Bevor der Quellcode entsteht, ist es ratsam sich darüber Gedanken zu machen, was überhaupt umgesetzt werden soll. Das kann bei einer Prozessanalyse beginnen oder auch bei der Anforderungsanalyse (= requrements engineering). Als Ergebnis entsteht ein Pflichtenheft, das die Anforderungen an die Software spezifiziert.
Auf Basis des Pflichtenhefts können unabhängig von dritten Angebote eingeholt werden, die die Implementation - die Quellcodeerstellung - anbieten.
Die Weiterentwicklung des Pflichtenhefts zum Lastenheft besteht in der genaueren Vorgabe der Umsetzung des Pflichtenhefts. In Gegensatz zum Pflichtenheft steht hier das "Wie" im Vorderund: konkrete Werkzeuge und Methoden.
Die Softwarearchitektur bietet nun die Möglichkeit mit Hilfe von Werkzeugen (CASE-Tools) den Aufbau der zu erstellenden Sofware zu modellieren und grafisch darzustellen. Dabei handelt es sich um Ablaufdiagramme und Datendiagramme.
Wir halten Ihre Anforderungsbeschreibung fest, somit gibt es im Projektverlauf auch keine Unklarheiten über das, was gemacht werden soll. Die Notwendigkeit dieser Phase stellt sich dem Softwarelaien nicht sofort klar dar: der Mehraufwand durch Veränderung der Anforderung im Projekt wird um so größer, je später er erst angegeben wird!